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Wälder im Deutschland-Kritische Analysen der Forstwirtschaft 


 Forstwirtschaft in Sachsen-Anhalt und

speziell im Burgenlandkreis - Seite II

Ich habe mich entschieden Bilder und entsprechende Kommentare ab sofort am Beginn der Seite unterzubringen. Das erleichtert das Einstellen der Beiträge und ermöglicht Besuchern sich zuerst die aktuellsten Beiträge anzuschauen. 


Das Jahr 2017 endet wie es begannt!

Tonnenschwere Technik zieht wieder durch das Naturschutz- und FFH-Gebiet "Forst Bibra" ihre Runden.  Dort wo Arten und Lebensräume einen besonderen Schutz genießen sollen und wo sich aufgrund der hohen Schutzwürdigkeit Pferde oder zumindest nur Kleintechnik bewegen sollten, wälzt sich Großtechnik (Forwarder weisen Gewichte weit jenseits der 10 Tonnen und Harvester in der Regel weit jenseits der 20 Tonnen auf)  durch das Schutzgebiet.  Dies führt nicht nur in Schutzgebieten zu irreversiblen Verdichtungen, die noch Jahrzehnte nachwirken. Auch die die Bodenverdichtung mindernde Ketten- und Reifentechnik kann die daraus resultierenden Folgen wie Zuwachsverluste im Wald und im Schutzgebiet besonders wesentlich die Zerstörung der Bodenvegetation auf Jahre nicht verhindern, sondern nur etwas mindern. Auch die Reduzierung der Befahrung auf sogenannte Rückegassen und Feinerschließungslinien (üblicherweise im Abstand von 20 Metern) ändern,  soweit sie eingehalten werden, nicht viel. 

Das im Landeswald schwarze Zahlen geschrieben werden müssen kann vielleicht mancher nachvollziehen, aber das so in den naturschutzfachlich wertvollsten Gebieten unseres Landes gewirtschaftet werden muss,  stimmt mich sehr nachdenklich!

 

...... und übrigens: Gehen hier Anspruch (Homepage) und Realität verschiedene Wege? 


Geplanter Holzeinschlag im NSG und FFH-Gebiet "Forst Bibra"  (Frühjahr 2017)

  

"Todesurteil"  für einen Horstbaum im Landeswald innerhalb des Naturschutz- und FFH-Gebietes "Forst Bibra"

Kann man einen solchen Horst übersehen? Die Markierung bedeutet Entnahme!

  

Projekt "49 Förster - 49 Arten"
Faltblatt des Landesforstbetriebes Sachsen-Anhalt


Der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt hat ein nettes Faltblatt in Richtung Umsetzung der FFH-Richtlinie herausgebracht.

Nachdem Faltblatt sollte man davon ausgehen, dass in den relevanten Landeswäldern alles getan wird um die Natura 2000 umzusetzen.
Schaut selber mal raus und bildet Euch eine Meinung.
Immerhin bewirtschaftet der Landesforstbetrieb derzeit noch ca. 137.000 ha Wald und soll/möchte „Naturschutz-Dienstleister“ sein.

I. Eine Auswahl ökologischer Maßnahmen, welche in Landeswäldern angewendet werden sollen:

Erhalt von Horstbäumen
Erhalt von Höhlenbäumen
Erhalt von Biotopbäumen
Einrichtung von Horstschutzzonen
Erhaltung/Wiederbelebung historischer Waldbewirtschaftung
(Festlegung von) Behandlungsgrundsätzen (z.B. kleinflächige Nutzungsformen)
Erhalt von Alt- und Totholz
Erhalt von Sonderstrukturen und Mikrohabitaten
Erhalt habitatrelevanter Altbäume/Überhälter (Restvorräte) und Altholzinseln

Wenn in den mir im kleinen Rahmen bekannten Landesforsten eine Holznutzung, insbesondere durch  Selbstwerber vorgenommen wird, werden diese Flächen

(auch in NSG u. FFH-Gebieten) ausgeräumt. Alles verwertbare Holz wird aus dem Wald gebracht.  Auch Höhlen- und Horstbäume werden nicht immer geschont bzw. so frei gestellt, dass

sie durch die vormaligen Bewohner nicht mehr angenommen werden.

II. Maßnahmen zum Artenschutz

-    Entlassung von Habitatbäumen (5 Bäume/pro Hektar) aus forstlicher Nutzung (Ist natürlich schwierig so aufgelichtet die Bestände schon sind.)
-    Holzeinschlag nur in mittelfristigen Intervallen zum Schutz der Populationen (Kann ich nicht bestätigen!)
-    Holzeinschlag/-aufbereitung während der Brut- u. Aufzuchtszeit ist zu unterlassen (Gilt auch für Selbstwerber!)
-    Horstschutzzonen von 100-300 m (z.B. Schwarzstorch, Adler) mit Verbot jeglicher forstlicher u. jagdlicher Störungen (März bis Juli/August)
-    Ausweitung des vorgenannten Zeitraumes für andere Arten – z.B. Kolkrabe ab Januar u. für Habicht, Graureiher und Waldohreule ab Februar (Wer kennt die
entsprechenden Horste

und wo wurde das umgesetzt?)


Das Faltblatt ist sehr ansprechend aufbereitet und vom theoretischen Ansatz sehr lobenswert, doch nun gilt es die "Vorgabe" auch  flächendeckend umzusetzen.

Wenn Ihr mal reinschauen wollt, hier der Link:

Faltblatt     

 

NSG und FFH-Gebiet Forst Bibra - Dezember 2016 

   
   

Höhlenbaum! Beseitigung im NSG verboten!

Hoffentlich haben keine entsprechend der FFH-Richtlinie geschützten Fledermäuse darin überwintert!

   

In ca. 4 m Höhe - also für jeden wahrnehmbar!

 

Zwei dürften nicht zu übersehen sein, oder?

   

Gepflegter Halbtrockenrasen am 22.10.2016

 

.... und am 18.12.2016

   

Gepflegter Halbtrockenrasen mit Weg, wie ich ihn seit über 30 Jahre kannte.  

22.10.2016
 

.... und am 18.12.2016

   

wie vor ....

 

wie vor ....

   

Das ist der Bergahorn im Bild darüber links.

 

Das ist die moderne sägenlose Methode für

einen Baumschnitt!

   

18.12.2016

 

18.12.2016 - ein bisschen Halloween!

  

Es hat sich aber "gelohnt"!


 Burgholz bei Freyburg Mai 2016

   

Zwei bis drei Jahre nach dem Holzeinschlag folgt nun im FFH-Gebiet ein

"Holunder-Brommbeerwald".

 


 


Laucha/Hirschroda  Juni 2016

Ordnungsgemäße Forstwirtschaft im Burgenlandkreis 2016


Inmitten der Brutzeit findet hier einer von vielen Kahlschlägen und Durchforstungen statt. Ob Kleinsäuger, Mönchsgrasmücken, Tannenmeisen, Goldhähnchen, Rotkehlchen, Zaunkönige, Laubsänger und viele Arten mehr, werden ihrer Nist-, Brut- und Zufluchtsstätten beraubt, die Eier und Jungvögel zerquetscht oder überfahren. Alles im Rahmen der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft zum Wohle der Erlöse.

In diesem Mischbestand war die Entnahme der Kiefer (Nadelholz kann man aus forstlicher Sicht auch in der Vegetationszeit "ernten".) das Ziel. Jedoch der gesamte Unterwuchs, bestehend aus Hasel und anderen Arten, wurde fast in seiner Gesamtheit vernichtet.

Hätte man die Arbeiten um 2-3 Monate verschoben, was zweifelsfrei möglich gewesen wäre, wäre diese Zerstörung/Tötung vermeidbar gewesen.

Nach wie vor sind Land- und Forstwirtschaft, also die hauptsächlich für den Artenschwund Verantwortlichen, weitgehend vom Natur- und Artenschutz ausgeklammert! 

Der Nachhaltigkeitsbericht des Statistischen Bundesamtes nennt als eine wichtige Ursache für den Rückgang der Artenvielfalt die «intensive land- und forstwirtschaftliche Nutzung».

Hierzu auch die Aussage von Dr. Andreas Kruess, Leiter der Abteilung Ökologie und Schutz von Fauna und Flora im Bundesamt für Naturschutz (BfN)  in Schrot und Korn, Ausgabe 05/2008.


Steingraben Saubach/Bucha (2015/2016)

Wenn am Wege solche Holzablagerungen zu sehen sind, ist meist nichts Gutes zu erwarten!

   

Ablagerung des Kronenholzes bis an die solitär stehende

Kastanie heran.

 

Die Erde ist bis an den Stammfuss geschoben!

   

Eine der drei Kastanien stand im Weg!

 

... bei der nächsten Kastanie wurden die Äste,  wie leider mittlerweile üblich, abgerissen!

   

... ohne Worte!

 

... dann erst mal "ordentlich "Bahne" gemacht"!

   

"Schonende Entnahme"!?

 


 

   

ohne Worte ... .

 

Der gesamte Starkholzbestand, welcher den Restbestand schützt ist beseitigt!

   

Rand weg, große Löcher im Bestand!

 


 

   

... ohne Worte!

 


   

... und noch mehr Löcher im Bestand!

 


 

   

... und den Rotmilanhorst freigestellt!

 



 NSG "Tote Täler"(2015)

Das Foto habe ich im Juni 2016 aufgenommen. Nach dem Laubbesatz des Schlagreisigs fand der Holzeinschlag in diesem vorher höhlenreichen

Bestand (Brutgebiet von vorher u.a. Schwarzspecht und Hohltaube) in der Vegetationszeit 2015 statt.

 

"Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand" Charles Darwin

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