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Noch ziehmlich dünn!!!

 

 Im Aufbau!

Kriechtiere, Lurche und Fische

im nordwestlichen Burgenlandkreis

 

 Kriechtiere

 

Schlingnatter

  

   

Schlingnatter

 


 

Schlingnatter

Im nordwestlichen Burgenlandkreis nachgewiesene Arten:

(Die Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit!)

Ringelnatter

Zauneidechse (FFH-Art)

Schlingnatter (FFH-Art)

Waldeidechse

Kreuzotter  (keine gesicherten Nachweise)

Blindschleiche

  

FFH-Art: In den Anhängen II, IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtline aufgeführte Arten (zu FFH siehe auch Schutzgebiete).

 

   

Zauneidechse

 


 

   

Zauneidechse

 


 

Zauneidechse

 

   

Zauneidechse (Leider keine Waldeidechse wie ich zuerst angenommen habe)

 


  

Zauneidechsengelege

Ein Zaueidechsenweibchen legt durchschnittlich ca. 6 weiche, pergamentartige Eier. Ältere Weibchen, und damit auch größere Weibchen können bis zu 12 Eier legen. Bei noch größeren Gelegen handelt es sich  um Sammelgelege mehrerer Weibchen. Die Eier werden in die Erde gelegt.ch habe sogar schon mal ein Gelege beim Umgraben im Garten gefunden.


 

Lurche

Häufiges Schicksal unserer Lurche !

Überfahren auf den breit asphaltierten Landwirtschafts- und Radwegen !

Früher waren es nur die todbringenden Straßen, welche die "Wanderer" dezimierten!

 

   

Wechselkröte

   

 

Wechselkröte (Foto: Rolf Hausch)

 

Knoblauchkröte (Foto: Rolf Hausch)

Im nordwestlichen Burgenlandkreis nachgewiesene Arten:

(Die Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit!) 

Erdkröte

Kammmolch (FFH-Art)

Wechselkröte (FFH-Art)

Grasfrosch (FFH-Art)

Kreuzkröte (FFH-Art)

Kleiner Wasserfrosch

Knoblauchkröte (FFH-Art)

Teichfrosch/Wasserfrosch

Bergmolch

Laubfrosch (FFH-Art)

Teichmolch

Springfrosch (keine gesicherten Nachweise)

 FFH-Art: In den Anhängen II, IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtline aufgeführte Arten (zu FFH siehe auch Schutzgebiete).  

Erdkröte

 

   

Erdkröte vor der Bordsteinkante

 

Sie hat es nicht über die Straße geschafft!

 

   

Gut gefüllter Fangeimer am Krötenzaun.

 

Krötenzaun

 

   

"Erdkrötenball" - "Kampf" um die Weibchen?

   
   
     
   
     

 

   

Erdkröten

 


 

   

Erdkrötenpaar

   
   
     
   

Erdkrötenlaich

   

"Mini-Erdkröte"

Erdkröte

 

Kaulquappen Grasfrosch (rechts) und Erdkröte

 

   

Kaulquappen Erdkröte im Gartenteich

   
   
     

 

   

Grasfrösche

 


 

   

Grasfrosch

 

"Eislaich" (Grasfroschlaich)

   

Grasfrosch

 

Grasfroschlaich

   

Grasfrosch

   
   

Grasfroschlaich

 

Kleine Grasfrösche

Erdkröten- und Grasfroschlaich

 

 

Laubfrosch (Foto: Rolf Hausch)

 

Wasserfrosch

   

Wasserfrosch

   

 

Wasserfrösche

Bergmolch

 

   

Teichmolche

   

Teichmolch

Bergmolche in Pfütze (Fahrspur) im Steinbachtal


 

Fische 

Im nordwestlichen Burgenlandkreis nachgewiesene Arten:

(Die Angaben erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit!) 

 Aal Rotfeder
 Hecht Schleie
 Bachforelle Schlammpeitzger (FFH-Art)

Barbe (FFH-Art)

Kaulbarsch

Karpfen

Flussbarsch

Blei

Zander

Ukelei

Quappe

Gründling

Elritze

Döbel

Bitterling (FFH-Art)

Plötze

Westgroppe (FFH-Art)

Moderlieschen

Dreistachlicher Stichling

Zährte Bachschmerle

Regenbogenforelle              (allochthone Art)

Schneider                          (keine gesicherten Nachweise)

Quelle: LAU/Naturpark  

 

   

unbestimmte Fische

 


  

FFH-Art: In den Anhängen II, IV und V der Fauna-Flora-Habitat-Richtline aufgeführte Arten (zu FFH siehe auch Schutzgebiete).

Als allochthone Art bezeichnet man in der Biologie und Ökologie gebietsfremde Arten, die entweder direkt (das heißt bewusst) verbreitet wurden oder indirekt (also unbeabsichtigt) eingeschleppt wurden oder die sich erst durch die Kulturtätigkeit des Menschen neue Habitate erschlossen haben.

(Quelle: Wikipedia) 

Ökologische Durchgängigkeit

Durch wasserbauliche Maßnahmen wurde die Durchgängigkeit vieler Fließgewässer für viele Fische und andere Gewässerbewohner (Zoobenthos) in ganz Europa und so auch bei uns im Burgenlandkreis stark eingeschränkt. Die ökologische Durchgängigkeit der Fließgewässer ist jedoch für wandernde Fischarten sowie auch die Arten des Makrozoobenthos (Unter Makrozoobenthos werden hierbei die tierischen Organismen bis zu einer definierten Größe (mit dem Auge noch erkennbar) zusammengefasst.) von wesentlicher Bedeutung, da Sie die Vorassetzung für Wanderung verschiedener Fischarten zu ihren Laichplätzen ist. Weiterhin wird durch die Querbauwerke in den Fließgewässern eine Durchmischung der  Populationen einer Art in den verschiedenen Gewässern verhindert.

   

Durch Verrohrungen, hier in Verbindung mit Ablagerungen vor dem Rohr,  ist eine Durchgängigkeit nicht gegeben!

 

Hier wurde eine Rohrdurchlass durch eine sogenannte Furt mit Gerinne ersetzt (Gutschbach)!

Um dieser Problematik entgegen zuwirken, wurden durch den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt im Burgenlandkreis viele Querbauwerke  bezüglich ihrer Barrierewirkung entschärft. So wurden z.B. im Bereich der Schleusen- und Wehranlagen in Freyburg, Laucha und Wendelstein Fischtreppen errichtet. Auch die Mühlenwehre im Bereich der Wethau  (Neumühle) und im Biberbach bei Tröbsdorf wurden durchgängig gestaltet. Weitere Anlagen werden sicher folgen.

 

Fischpass Wehr Wendelstein (hier bei Hochwasser!)

 

Fischtreppe Mühlenwehr bei Tröbsdorf

 

   

Fischtreppe Mühlenwehr bei Tröbsdorf

 

.... hier mit Brutmöglichkeiten für die Gebirgsbachstelze (wurde umgehend angenommen)

 

Geschichtliches

Man will es nicht glauben, aber die bekannteste und wirtschaftlich bedeutsamste Fischart in Saale und Unstrut war der Lachs (Salmo salar), der für die ansässigen Fischerinnungen und die Klosterfischerei Pforta eine wesentliche Erwerbsquelle darstellte. Weitere anadrome Wanderarten, die in Saale und Unstrut aufstiegen und gleichfalls fischereilich genutzt wurden, waren Flussneunauge und Meerforelle. Darüber hinaus besaßen auch Aal (Anguilla anguilla), Barbe (Barbus barbus), Karpfen (Cyprinus carpio), Hecht (Esox lucius) und Quappe (Lota lota) eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung.

Der Niedergang der Flussfischerei setzte bereits vor 1850 ein, als die Fischbestände infolge der zunehmenden Abwasserlast rapide zurückgingen.

(Quelle: Arten- und Biotopschutzprogramm (ABSP) Saale-Unstrut-Triasland - Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt)

Archäologischer Fund

In einer bronzezeitlichen Siedlung bei Wennungen (Burgenlandkreis) haben Archäologen rund 2700 Jahre eine Vielzahl von alten Gräten und Schuppen von Karpfenfischen entdeckt. Vermutlich wurden die Fische in der nahe gelegenen Unstrut gefangen. Der Fund beweist, dass sich die Menschen bereits vor 2700 Jahren zu einem nicht unwesentlich Anteil von Fisch ernährt haben. Karpfenfische sind z.B. Karpfen, Rotbarsche, Plötze und Schleie.

 

"Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand" Charles Darwin

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