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Noch ziehmlich dünn!!!

 

Damwild (im Gehege)

Säugetiere im Burgenlandkreis

Die meisten Säugetiere sind sehr scheu, sodass ich hier leider nicht allzu viele Bilder zur Verfügung habe. Aber die Seite wird schon noch "wachsen".  

 

Die naturräumliche Ausstattung des südwestlichen Burgenlandkreis bedingt eine verhältnismäßig artenreiche Säugetierfauna. 

 

Folgende Arten (außer Fledermäuse - siehe weiter unten) sind im Burgenlandkreis bisher nachgewiesen:

 

Waldspitzmaus

Eichhörnchen

Zwergspitzmaus

Fuchs

Gartenspitzmaus

Baummarder

Waldmaus

Steinmarder

Brandmaus

Hermelin

Gelbhalsmaus

Mauswiesel

Rötelmaus

Dachs

Hausmaus

Rehwild

Feldmaus

Rotwild

Schermaus

Damwild

Zwergmaus

Schwarzwild

Kleinaugenwühlmaus

Wildkatze

Haselmaus

Iltis

Maulwurf

Hausspitzmaus

Hamster Biber (nachweislich Jungtiere 2012 an der Saale)
Wanderratte Neozoen
Bisamratte Marderhund
 Wildkaninchen  Waschbär
  Feldhase  Mink
Fischotter (Nachweise durch Kotfund an  Unstrut und Saale)

 

  Quellen: Naturpark "Saale-Unstrut-Triasland", NABU RV "Unteres Unstruttal", NABU RV "Saale-Elster" und eigene Kenntnisse

 


 Der Wolf (Canis lupus)

Der Wolf kam in Deutschland bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts vor. Der letzte freilebende Wolf wurde am 27. Februar 1904 in der Lausitz erschossen. Danach, insbesondere nach dem II. Weltkrieg,  kam es immer wieder zu Einwanderungen von Wölfen aus dem Osten, welche zumeist mit einem Abschuss der Tiere endeten. Für den Burgenlandkreis gibt es nur einen verlässlichen "Letztnachweis" des Wolfes aus dem Jahre 1568 (Quelle: Der Zeitzer Forst – Natur und Nutzungsgeschichte einer Landschaft, 2010).
Nach etwa 150 Jahren wurden in Deutschland (im Jahr 2000) in der sächsischen Oberlausitz erstmals wieder Wolfswelpen in Freiheit geboren. Somit ist der Wolf seitdem wieder in Deutschland heimisch.
 

 

Wolf im Gehege (Fotos: Rolf Hausch, Tröglitz)

Mehr zum Wolf auf meiner Wolfsseite!


.... und weiter mit den im Burgenlandkreis vorkommenden Säugetieren:

 

Frischlinge (Wieviele sind es denn?-siehe Ende der Seite)

Die Wildschweinmutter hatte hier zum Glück noch mehr Angst wie ich!

   

Von Wildschweinen umgebrochene Halbtrockenrasen.

 

"Malbaum"

 

Hier haben Wildschweine nach Nahrung gesucht!

 

 

Igel - Verkehrsopfer ! - Leider ein häufiges Bild, jedoch schwer zu verhindern.

 

   

Handfütterung verlassener Jungigel

   
   

Jungigel 

   

 

   

Dachs (Verkehrsopfer)

 

 

Reh (Capreolus capreolus) - winterliche Ansammlung in der Feldflur.

So dünn scheint der Bestand wohl nicht zu sein!

 

 

Kaum zu sehen ....

.... Reh im Getreidebild (beide Fotos: Jan Krawetzke)

   

"gerissenes Reh"

 

... man sieht deutlich die Würgemale.

   

Rehbock - Verkehrsopfer

   
   

Rehbock kreuzt meinen Weg ...

 

"Feldrehe" im Winter

   

 

Damwild im Gehege

 

   

Haselmaus im Sommernest

 


 

   

Haselmäuse halten sich auch gern in Nistkästen auf!

   

 

Siebenschläfer (Foto: Rolf Hausch)

 

Sommernest im Winter

 

Baummarder (... dem begegnet man nicht jeden Tag)

 

   

Steinmarder

 

Totes Mauswiesel (bei uns im Garten)

 

 

 

   

Eichhörnchen Foto: Rolf Hausch)

 

Foto: Jan Krawetzke

 

 

 

   

Rotfuchs (Vulpes vulpes)

  ... auf Nahrungssuche

 

Fuchs am "Futterplatz" (Foto: Rolf Hausch)

 

 

   

Feldhase (Fotos: Jan krawetzke)

   
   
     
   
     

 

Hasenspur im Schnee

 

Feldhase (Verkehrsopfer)

Die wenigen Feldhasen die unsere Feldflur noch bewohnen kommen leider auch noch "unter die Räder".

 

Bisamratte auf der Eiskante der Unstrut (2012)

 

Der Europäische Biber (Castor fiber) ist wieder im Burgenlandkreis unterwegs

 

Stück für Stück breitet er sich seit etwa 6 Jahren wieder im Unstrut- und Saaletal aus. Seit 2016 ist er auch im Rippachtal zu hause. Auch im Zeitzer Raum wurden mittlerweile Biberansiedlungen festgestellt. 


 

Der Biber ist wieder im Burgenlandkreis heimisch! Nach mehreren Einzelbeobachtungen in den letzten Jahren, wurden 2012 im Bereich der Saale erstmals wieder Biberjunge gesichtet. Nach etwa 200 Jahren ungewollter Abwesenheit ist er wieder da.

Ehemals durch starke Bejagung und Zerstörung seines Lebensraumes aus den meisten Flusslandschaften verschwunden, konnte sich der Biber durch entsprechende Schutzmaßnahmen in großen Teilen Europas wieder ausbreiten.

Verbreitung (Wikipedia)

Das Gebiet der Mittleren Elbe war um 1920 eines der letzten Rückzugsgebiete des Elbebibers (Castor fiber albicus) als einzige autochthone Unterart des Bibers in Mitteleuropa und das Letzte in Deutschland.

Besondere Anerkennung verdienen daher der leider viel zu früh verstorbene Biberschützer Dr. Dietrich Heidecke (gest. 24.10.2011)    und seine vielen Mitstreiter, die hier nicht alle im Einzelen benannt werden können. Ihnen ist durch ihr Engagement, bereits von den 1970er Jahren an, die Erhaltung des Elbebibers in Sachsen-Anhalt (2010 ca. 2.300 Exemplare) und dessen rasante Wiederverbreitung zu verdanken.

Biber aus dem Gebiet der Mittleren Elbe wurden auch für Wiedereinbürgerungen in den Niederlanden, in Dänemark, in Hessen, im Saarland, in Belgien, in der Eifel und in Nordrheinwestfalen eingesetzt.

 

 

   

Vom Biber "bearbeitete" Weiden ...

 

... in der Unstrutaue (02/2014)

   

   

Fraßspuren an Gemeiner Esche und ...

 

Silberweide

   

Silberweiden

   
   

"Biberdepot"

 

"Ausstieg"

... noch ein "Depot"

 

   

Weiden

   

 

... auch alte dicke Hybridpappeln verschmäht er nicht!

 

   

Fraßspuren

 

... eingebrochener Biberbau.

 

   

Er leistet ganze Arbeit!

 


 Viel Interessantes zum Europäischen Biber erfahrt ihr auf Wikipedia!

Schutzstatus

FFH Richtlinie EG 2006/105
Anhang: II (Ausweisung besonderer Schutzgebiete (mit Biber als Erhaltungsziel))

FFH Richtlinie EG 2006/105 Anhang:IV (streng zu schützende Art)

Besonders streng geschützt nach § 7 Abs. 2 Nr. 13 Buchstabe b, aa und § 7 Abs. 2 Nr. 14 Buchstabe b Bundesnaturschutzgesetz

 

 Also, Willkommen in der „alten“ Heimat"!!!

Mal sehen wie lange es dauert, bis die ersten Beschwerden und Forderungen von durch den Biber „Beeinträchtigten“ nach einer Dezimierung laut werden!


 

Fledermäuse

 

Langohr

 

   

Kleine Hufeisennasen ...

 

im Winterquartier.

 

 

Im Burgenlandkreis bisher nachgewiesene Fledermausarten:
 

 

Mausohr
Wasserfledermaus
Kleine Hufeisennase
Breitflügelfledermaus
Mopsfledermaus
Rauhautfledermaus
Braunes Langohr
Graues Langohr
Großer Abendsegler
Bechsteinfledermaus
Kleinabendsegler
Kleine Bartfledermaus
Große Bartfledermaus
Fransenfledermaus
Zwergfledermaus
Nymphenfledermaus

 - Myotis myotis
 - Myotis daubentonii
 - Rhinolophus hipposideros
 - Eptesicus serotinus
 - Barbastellas barbastellus
 - Pipistrellus nathusii
 - Plecotus auritus
 - Plecotus austriacus
 - Nyctalus noctula
 - Myotis bechsteinii
 - Nyctalus leisleri
 - Myotis mystacinus
 - Myotis brandti
 - Myotis nattereri
 - Pipistrellus pipistrellus
 - Myotis alcathoe

Quelle: Arbeitskreis Fledermäuse Sachsen-Anhalt e.V.
(Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!)

 

 

   

Kleine Hufeisennase

 

 

 

Link zur HP des Arbeitskreises Fledermäuse Sachsen-Anhalt e.V.

 

 

   

Kleine Hufeisennase

   

 

   

Mopsfledermaus (ehemaliger GUS-Bunker) frei hängend und ....

 

 im Fledermausgewölbestein

 

 

 

Zu den Neozoen

 

Als Neozoen bezeichnet man Tierarten, die direkt oder indirekt durch die Wirkung des Menschen in andere Gebiete

eingeführt worden sind und sich dort fest etabliert haben.

 

 

Waschbär 

Der Waschbär stammt aus Nordamerika. Das Aussetzen von zwei Waschbärenpärchen am hessischen Edersee im Jahr 1934

markierte den Beginn der nahezu vollständigen Besiedlung Deutschlands durch den Waschbären. Einen zweiten „Ausbruchsherd“,

der entscheidend für die Verbreitung des Waschbären im brandenburgischen Raum und den angrenzenden ostdeutschen

Bundesländern gab es in Wolfshagen bei Strausberg. Hier gelang 1945 etwa zwei Dutzend Waschbären nach einem Bombentreffer

die Flucht aus einer Pelztierfarm.

 

   

Waschbär (Gehegeaufnahme, Foto: Jan Krawetzke)

 

Junger Waschbär (Foto: Rolf Hausch)

 

 

Waschbär (Verkehrsopfer)

 

Waschbären sind nachtaktiv und daher nur schwer zu beobachten. Tagsüber halten sie sich in Höhlungen aller Art verborgen,

so z.B. in Fuchsbauen, in Holzstapeln, in hohlen Bäumen, in Felsspalten, Stollen, Steinbrüchen. Man fand  ihn jedoch auch schon

in Hochsitzen und selbst in Greifvogelhorsten. In der Tierwelt hat der Waschbär in unseren Breiten mit Ausnahme des nur

vereinzelt vorkommenden Uhus keine Feinde.

 

Der Waschbär ist in seiner Ernährung sehr vielseitig. Als Allesfresser ernährt er sich von Enten und Hühnern, Singvogel-Gelegen

und Fischen, von Regenwürmern, Mäusen, Fröschen, Insekten, Ratten,  aber auch von Obst, Wildfrüchten, Eicheln, Nüssen,

Bucheckern, Mais und Hafer.

 

Marderhund

 

Der Marderhund ist ein sehr scheuer und nachtaktiver Bewohner von Wäldern mit viel Unterholz. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet

des Marderhunds umfasst das östliche Sibirien, das nordöstliche China und Japan. Im 19. Jahrhundert führte man Marderhunde in

Westrussland ein, um sie für die Pelzzucht leichter verfügbar zu machen. Seit 1960 breitet sich der Marderhund in Deutschland aus.

 

 

Mink

Beim Mink handelt es sich nicht um ein heimisches, ins Öko-System eingebundenes Tier, sondern um eine aus den USA eingeschleppte Art,

eine Art großer Nerz, die sich seit Jahren ungehindert vermehren und mittlerweile teilweise erhebliche Schäden an der heimischen Fauna anrichten.

Ihren Ausgang nahm die Plage in früheren Zuchtbetrieben der Region, aus denen Tierschutz-Aktivisten im Zuge der Anti-Pelz-Bewegung ab

Ende der 1980er Jahre immer wieder Tiere "befreit" haben sollen. "

 

 

Mink (Verkehrsopfer)

 

Der überwiegend dämmerungs- bzw. nachtaktive Mink jagt  nicht nur im Wasser, sondern auch zu Lande und bevorzugt neben Ratten, Insekten

oder Amphibien auch Vögel oder deren Eier.

 

Nutria

 

Nutrias in der Unstrut

 

Interessantes zum Nutria gibt es bei Wikipedia

 


 

 zurück zur heimischen Säugetierfauna .........

Hirsch am Randen des Borntales bei Krawinkel

 

Jungfuchs am Höhleneingang

  

Rehkitz

Mutter war nicht weit!

   

 

   

 

   

 

   

Mai 2011

 

Mai 2011

 

   

Mai 2011

 

Mai 2011

Noch ein paar Worte zur Wildkatze:

 Wildkatze

Die Wildkatze (Felis silvestris silvestris) zeichnet sich vor allem durch einen buschigen Schwanz aus, der in einer breiten, stumpfen Rundung endet.

Am Schwanz-ende  finden sich häufig drei schwarze „Kringel“. Das Fell ist dicht, das Streifenmuster recht auffällig. Lange Zeit wurden die Wildkatzenbestände

vor allem durch die Jagd dezimiert. Jäger verwechselten sie mit verwilderten Hauskatzen und schossen sie ab. Aber auch Schlagfallen und freilaufende

Jagdhunde bei der Nachsuche setzten  ihnen zu. Heute sind die Verluste durch die Jagd wahrscheinlich vergleichsweise gering, außerdem ist die Wildkatze

bereits seit einiger Zeit streng geschützt. Das größte Problem für die Wildkatze ist heute die immer intensivere Nutzung der Landschaft durch Verkehr, Siedlungsgebiete und Landwirtschaft. Dadurch wurden die Tiere auf wenige Restlebensräume zurückgedrängt. Diese letzten Rückzugsgebiete liegen

nunmehr verstreut wie Inseln im Meer. Die dort lebenden, vereinzelten Wildkatzenpopulationen sind sehr klein und entsprechend anfällig gegen Inzucht und Krankheiten.

 

   

Schwanz der Wildkatze

 

Pfote der Wildkatze

 


Wildkatzen im FFH- und Vogelschutzgebiet "Zeitzer Forst"

 

(... von den Bundeswehrgegnern vielleicht etwas überbewertet...)

 

Wildkatzen im Zeitzer Forst (MDR)

Wildkatzen im Zeitzer Forst (mz-web)

 

Auch im Burgenlandkreis gibt es die ersten wirklich sicheren Nachweise. So gab es zum Beispiel im Jahr 2010 den Nachweis eines leider überfahrenen Wildkaters zwischen Bad Bibra und Golzen. An fast derselben Stelle wurde  im September 2016 eine vorjährige Wildkatze überfahren!

 

 

   

 Beobachtung im letzten Jahr auf der "Finne"

im BLK. - Wildkatze ???

 

(Fotos: Jan Krawetzke - 2015)

 


 Unterscheidungsmerkmale von Wildkatze und Hauskatze

 


 

 

 

 

 

Frischlinge: Habt Ihr alle gesehen? Es sind sechs!

 

 

"Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand" Charles Darwin

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