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Noch ziehmlich dünn!!!

Hintergrundsound: Waldvögel (2014 im BLK)

 Zur Vogelwelt im Nordwestteil des
Burgenlandkreises
 Teil II

 

Stare

Die vorwiegend naturnahen Waldbestände mit einem nicht geringen Altholzanteil bieten einer Vielzahl waldbewohnender Arten Lebensraum und vielfältige Nistmöglichkeiten. Von den zahlreichen Sperlingsvogelarten sind Kleiber (Sitta europaea), Gartenbaumläufer (Certhia brachydactyla), Waldbaumläufer (Certhia familiaris), Misteldrossel (Turdus viscivorus), Singdrossel (Turdus philomelos), Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla), Weidenlaubsänger (Phylloscopus collybita), Waldlaubsänger (Phylloscopus sibilatrix), Wintergoldhähnchen (Regulus regulus), Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapillus), Grauer Fliegenschnäpper (Musicapa striata), Baumpieper (Anthus trivialis), Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes), Star (Sturnus vulgaris), Erlenzeisig (Carduelis spinus), Gimpel (Phyrrhula phyrrhula), Pirol (Oriolus oriolus) und auch Haubenmeise (Parus cristatus), Tannenmeise (Parus ater), Sumpfmeise (Parus palustris), Weidenmeise (Parus montanus), Schwanzmeise (Aegithalos cautatos) sowie in den Randbereichen die Nachtigall (Luscinia megarhynchos) zu nennen.

   

Wintergoldhähnchen

 

fast flügge Rotkehlchen

 

   

Wintergoldhähnchen (2015)

   
   
   

Kernbeißer

 

   

 

junger Kernbeißer

 

 Kernbeißer  

 

   

Grünfink

   
   
     
   
     

 

       

Buchfink-Männchen

   

   

Buchfinken-Nest

   
   

Bergfink

   
   

Blaumeise

  

   

 

 

 

  Blaumeise 

 

   

Blaumeise

 


 

     

Blaumeise

 


 


 

   

Blaumeise

   

 

   

Kohlmeise

 


   

Kohlmeise

 


 

   

Schwanzmeisen

 


 

Heckenrose mit Schwanzmeisennest (siehe rechts unten)

 

   

Schwanzmeisennest in Heckenrose

 

Schwanzmeisennest an Hainbuche

 

   

Wachholderdrossel

 


 Die Wachholderrossel (Turdus pilaris) kommt im Beobachtungsgebiet leider nur noch mit wenigen Brutpaaren vor. In meiner ornithologischen Anfangszeit, insbesondere in den 90er Jahren war die Wachholderdrossel im Unstruttal noch sehr häufig vertreten. 1981 fand ich 47 Bruten in  4 Kolonien. Heute freue ich mich schon über 1-2 Einzelbruten. Auch die großen Winterschwärme sind heute Geschichte. 

   

Wachholderdrosseln

   
   

Wachholderdrosseln am Nest

   

 

   

Singdrossel-Gelege

 

Rotdrossel

 

   

Amsel-Männchen

 

Amsel-Weibchen

 

     

Brütendes Amsel-Weibchen

 

 

 

   

Star an Nisthöhle

   

 

Star an Nisthöhle

 

   
     
   
     

 

   
Star    
   
     
   

Jungstare

 


 

   

Stare

 


 

 

   

Junger Waldbaumläufer

 

Baumläüfernest (geöffnet durch Specht)

 

Die Spechte in den Wäldern sind durch Kleinspecht (Dendrocopos minor), Buntspecht (Dendrocopos major), Mittelspecht (Dendrocopos Mediums), Grauspecht (Picus canus) und Schwarzspecht (Dryocopos martius) vertreten.

   

Grauspecht (Foto: Rolf Hausch, Tröglitz)

  Schwarzspecht

 

   
   

Schwarzspecht

   

Grünspecht (Rolf Hausch, Tröglitz)

 

Schwarzspechthöhlen

   

junger Bunstspecht (Hunger!)

 

Buntspecht

Buntspecht

Bedingt durch das Vorkommen des Schwarzspechtes in allen größeren Waldgebieten mit Altbuchenbestand und dem dadurch entsprechend großen Höhlenangebot, ist das Vorkommen der Hohltaube (Columba oenas) mit etwa 25-30 Brutpaaren gesichert.

   
Schwarzspechthöhlen  

 

Ein seltener Gast in den Waldgebieten ist der Zwergfliegenschnäpper (Ficedula parva). Während der Zugzeit häufiger anzutreffen sind Seidenschwanz (Bombycilla carrulus), Birkenzeisig (Carduelis flammea flammea), Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra), Bergfink (Fringilla montifringilla) und Waldschnepfe (Scolopax rusticola).

   

Seidenschwanz

   

Die Altholzbestände bieten natürlich auch den einheimischen Greifvögeln ausreichende Möglichkeiten zum Horstbau und zur Jungenaufzucht. Dominierende Art ist der Mäusebussard (Buteo buteo), der nicht nur in den Wäldern, sondern auch in Feldgehölzen, Baumreihen in der Feldflur und gelegentlich sogar auf Obstbäumen horstet.

 

   
   

Mäusebussard

   
   

Mäusebussardhorst

   
   

junge Mäusebussarde  -

soviel zur biologischen Mäusebekämpfung!

 

frisch geschlüpfter Mäusebussard

 

       
   

Mäusebussard

   
   

junge Mäusebussarde

   
   

Mäusebussard-Altvogel

   
   

frisch geschlüpfter Mäusebussard

 

junge Mäusebussarde

   

junger Mäusebussard

   

 

 

   

Rabenkrähe verfolgt Mäusebussard

 


 

   

 

   

   

Mäusebussard

   

fast flügge Mäusebussarde

 

Feinschmecker! Mäusebussard am Katzenfutter. (Foto: Rolf Hausch, Tröglitz)

Der Charaktervogel des unteren Unstruttales ist jedoch der Rotmilan (Milvus milvus). Er besiedelt vorwiegend die kleinflächigen Laubwälder an den Hängen des Unstruttales und horstet auch gern auf den Großbäumen entlang des Flusslaufes. Der Schwarzmilan (Milvus migrans) ist mit seinem Vorkommen von 10-16 Brutpaaren in der Unstrutaue und hier speziell in Flussnähe vertreten.

   

Rotmilan

   

 

   

Rotmilan

 

Rot- und Schwarzmilanrevier

   

Rotmilan

 

brütender Schwarzmilan

Der Sperber (Accipiter nisus) ist nach jahrzehntelanger Abwesenheit seit 1989 wieder Brutvogel im Gebiet. Sein Bestand beläuft sich zur Zeit auf 2-5 Brutpaare. Der Habicht (Accipiter gentilis), der mit etwa 8 Brutpaaren im Gebiet ansässig ist, schreitet in den größeren Waldungen zur Brut. Der Bruterfolg, der durch entsprechende Horstkontrollen überwacht wird, ist sehr wechselnd, meist jedoch sehr gering.
 

   

Sperber-Gelege

   

 

   

Sperber mit Beute

 

Sperber-Pflegling

   

Sperber mit Wachholderdrossel

  Fotos: Rolf Hausch, Tröglitz
   

Sperber-Gelege


Habicht

 

   

Habicht

 


 

   

Habichtshorst

 


 

  

  

 


 


 

       


 

Habichtsweibchen

 


 

Habichts-Weibchen am Horst

Durch seine unauffällige Lebensweise wird der Wespenbussard (Pernis apivorus) oftmals übersehen. Dennoch wird der Brutbestand im Gebiet auf 1-3 Brutpaare geschätzt. Der Horst auf dem unteren Bild wurde 2011/2012 Opfer von Forstmaßnahmen. Den Horst konnte man allerdings nicht übersehen!

   

Wespenbussardhorst

 

Wespenbussard

Der Baumfalke (Falco subbuteo) ist in den letzten Jahren wieder mit 1-2 Brutpaaren heimisch. Er nutzt für sein Brut und Jungenaufzucht vorwiegend alte Krähennester in Gehölzbeständen und auf Gittermasten nach.

 

Baumfalke im Fluge

Die Rohrweihe (Circus aeruginosus), die vorwiegend in größeren Röhrrichtbeständen nistet, aber auch Getreidefelder als Nistplatz nicht verschmäht, ist im Gebiet mit 3-5 Brutpaaren vertreten. Kornweihe (Circus cyaneus) und Wiesenweihe (Circus pygargus) sind im Gebiet nur selten während ihres Zuges anzutreffen.

Rohrweihen-Horst

   

junge Rohrweihen

   

 

   

Rohrweihen-Männchen (Foto: Rolf Hausch)

   
   

junge Rohrweihen

   

Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist vorwiegend in den Ortschaften, an Gebäuden und E-Masten mit entsprechenden Brutmöglichkeiten, aber auch auf Einzelbäumen und Baumreihen, dort alte Krähenhorste zur Brut nutzend, als Brutvogel zu finden.  

   

Turmfalke

   

 

   

Turmfalke

   
   

junge Turmfalken in Artenschutzstation

 

junge Turmfalken in Krähenhorst

 

   

Turmfalkengelege

 

Turmfalke und Rauchschwalbe

   

Turmfalke  in Flug

 

Turmfalke

 

   

Turmfalke

 

Turmfalke und Habicht

 Auch der Wanderfalke (Falco perigrinus) ist seit einigen Jahren wieder Brutvogel im Burgenlandkreis. Derzeit sind es 3-4 Brutpaare die erfolgreich Nachwuchs aufziehen. Probleme gibt es mit dem Uhu der bereits mehrfachwährend der Brutzeit einen Altvogel  geschlagen hat. Das ist der Lauf der Natur. Man möchte beide Arten nicht missen.

       

Wanderfalken-Balz

 

Jungfalke am Brutplatz

 

Jungfalke

 

Jungfalken im Horst

(alle 4 Wanderfalkenbilder stammen von einem hiesigen

Wanderfalkenbetreuer,  welche ich mit seiner Zustimmung verwende)

Die Rabenvögel sind mit Eichelhäher (Garrulus glandarius), Elster (Pica pica), Rabenkrähe (Corvus corone corone) und Kolkrabe (Corvus corax) im Gebiet heimisch. Der Kolkrabe, der ehemals landesweit als stark bedroht eingestuft war, siedelte sich im Laufe seiner Wiederausbreitung Anfang der 80er Jahre im Gebiet an. Der derzeitige Brutbestand beträgt im nordwestlichen Teil des Burgenlandkreises um die 20 Brutpaare. Neben den Bruten in Altbuchenbeständen wurde 1993 erstmals eine Brut auf einem Freileitungsmast in der offenen Feldflur sowie neuerdings in einer Felswand festgestellt. Mittlerweile gibt es bereits 3-4 Mastbruten pro Jahr. Der Kolkrabe beginnt bereits Ende Januar/Anfang Februar mit seiner Brut. Durch die intensivierte Forstwirtschaft mit Holzungsmaßnahmen bis in den April und Mai hinein und die verstärkte Freizeitnutzung unserer Wälder werden allerdings viele Bruten aufgegeben.

   

Kolkrabenhorst in Rotbuchenbestand

 

... und auf Hochspannungsmast

 

   

Kolkrabenhorst auf Rotbuche

 

Kolkrabenhorst

Die Nebelkrähe (Corvus corone cornix) und die fruchtbaren Mischlinge aus Nebel- und Rabenkrähe sind jedes Jahr als Einzelexemplare auf den landwirtschaftlichen Flächen zu sehen. Zur Dohle hatte ich bereits weiter oben Ausführungen gemacht.

Siehe zu den Rabenvögeln auch meine Rabenvogelseite!
 

In der freien, meist völlig durch landwirtschaftliche Intensivierungsmaßnahmen ausgeräumten, Ackerlandschaft beschränkt sich das Artenspektrum auf nur wenige Arten. Neben der noch häufigen Feldlerche (Alauda arvensis) kommt in diesen Bereichen die Wachtel (Coturnix coturnix) und leider nur noch vereinzelt das Rebhuhn (Perdix perdix) vor.

   

Feldlerchengelege

   
   

junge Feldlerchen

  Bluthänfling-Gelege
   

Rohrammern-Gelege

 

Fasanen-Gelege 

 

   

Jagdfasan (Rolf Hausch, Tröglitz)

   
   

Goldammer

 

Goldammern-Gelege

 

   

Goldammer-Weibchen

 

Goldammer-Männchen

 In Bereichen, wo die für unser Gebiet typischen Obstbaumalleen entlang von Wirtschaftswegen noch erhalten sind, brütet der Raubwürger (Lanius excubitor), der noch mit 1-2 Brutpaaren im Gebiet vorkommt. In den Zugzeiten werden die offenen Ackerflächen und insbesondere auch größere Wildkrautbestände von einer Reihe von Durchzüglern und Wintergästen besucht. Saatkrähen (Corvus frigilegus) im Verband mit Dohle (Corvus monedula), Berghänfling (Carduelis flavirostris) und Goldammer (Emberiza citrinella) sind dann oft in großen Trupps anzutreffen.

   

Neuntöter-Weibchen

 

Neuntöter-Männchen

 

   

Neuntöter-Weibchen brütet in dichten Dornengestrüpp

   

 

  

 

 

Neuntöter-Brut in Schilf-/Brennesselbestand

                             

 

   

..... sieben fast flügge Neuntöter im Nest! (Ganz schön eng!)

   
   

Neuntöter-Gelege in Schilfbestand

 

Neuntöter-Gelege (untypische Färbung der Eier)

   

junge Neuntöter in Brennessel-Schilfbestand

 

junge Neuntöter

   

junge Neuntöter

 

junger Raubwürger im Nest

 

   

Reste einer jungen Kohlmeise

 

"Neuntötergewölle"

   

"Nahrungsdepot" vom Neuntöter"

   

 

 

   

Neuntöter-Männchen (Foto: Rolf Hausch)

 

Neuntöterrevier

 

Heckenbraunelle

 

 

  

 
         

In den Bachauen entlang des Saubachs, Biberbachs, Steinbachs und des Gutschbachs kommt die Gebirgsbachstelze (Motacilla cinerea) vor. Sie legt ihre Nester in Aussparungen an alten Bauwerken, wie Wehren und Brücken oder auch in Abbruchwänden und im Wurzelwerk des Uferbereiches an.

 

   

 

   

   

Kraniche

   

 

   

Kraniche

   

  

   

Wildgänse

   

Häufig wird das Beobachtungsgebiet von ziehenden Kranichen (Grus grus) und nahrungssuchenden Wildgänsen besucht.


 

Seltenheiten

Hin und wieder erscheinen, außer den bereits genannten, weitere seltene Gäste im Unstrut- Triasland. So wurden zum Beispiel, Schneeammer (Plectrophenax nivalis) und auch der Merlin (Falco columbarius) im Gebiet festgestellt. Weiterhin hielt sich 1983 in der Zeit vom 9. 4. bis zum 22. 4. ein Trauerschwan auf den überschwemmten Wiesen bei Kirchscheidungen/ Burgscheidungen auf. Es muss natürlich davon ausgegangen werden, dass es sich bei diesem Vogel um einen Gefangenschaftsflüchtling handelte. Bei Freyburg wurde am 29. 10. 1975 durch W. KLEBB und D. SPOTT ein Blaukehlchen (Luscinia svecica) beobachtet. Neuere Beobachtungen der Art gibt es besonders im Raum um Karsdorf. Ebenfalls bei Freyburg am Unstrutwehr wurde von H. STURM vom 26. 12. 1962 bis 20. 1.1962 und an der Unstrut am 1. 1. 1968 je eine Wasseramsel (Cinclus cinclus) festgestellt. Neuerdings breitet sich die Art aus Thüringen in den Burgenlandkreis hinein aus. In den letzten Jahren wurden verstärkt Bruten im Bereich der Wethau und der Aga festgestellt. Auch an der Saale, insbesondere im Bereich Bad Kösen, wurde sie gehäuft beobachtet. Dieser Trend wird durch Beobachtungen der Wasseramsel an der Unstrut zwischen Balgstädt und Laucha im Oktober 2003 (1 Altvogel), am 25.09. 2011 (2 Altvögel) sowie am 29.09.2011 (1 Altvogel) bestätigt (Mitteilung durch Herrn L. BIEGEMANN). 2014 gab es die ersten Brutnachweis im nordwestlichen Burgenlandkreis am Biberbach!

 

   

Wasseramsel-Lebensraum im südöstlichen Burgenlandkreis

 

Besetzter Wasseramselkasten

    

Wasseramsel-Lebensraum im nordwestlichen Burgenlandkreis

 


Wer hätte vor 25 Jahren gedacht, dass irgendwann am Biberbach zwischen Bad Bibra und seiner Mündung in die Unstrut Wasseramseln brüten würden?! Die kannte ich aus dieser Zeit nur an Bode und Selke. Bereits vor der Wende brütete der Eisvogel am Biberbach. Der nutzte aber nur die Abbruchwände zum Bau seiner Brutröhre. Seine Nahrung holte er sich überwiegend aus der Unstrut. Im Jahr 2012 gab es für mich nun den ersten Wasseramsel-Brutnachweis am Biberbach. Es gibt halt doch ab und zu einen kleinen Lichtblick. Auch jetzt im Winter ist das Brutrevier besetzt, sodass Hoffnung besteht auch in diesem Jahr ein brütendes Paar vorzufinden. Das Nest aus dem Jahr 2012 wurde kurz nach dem Ausfliegen der jungen Wasseramseln ins Wasser gestoßen. Die "Tatwaffe", ein langer Stock, lag noch am Neststandort. Hoffentlich suchen sich die Wasseramseln in diesem Jahr einen besseren Platz. 

    

Wasseramselnest (2012)

 

Vor ein paar Jahren neu errichtete Brücke über den Biberbach. An Nistmöglichkeiten für Wasseramsel und

Gebirgsstelze hat man leider nicht gedacht.

Wasseramsellebensraum am Biberbach

 

Eine Große Rohrdommel (Botaurus stellaris) wurde am 10. 12. 1969 durch H. STURM auf dem Markt in Freyburg ergriffen und an den Tierpark Bad Kösen übergeben. Je eine Ringdrossel (Turdus torquatus) wurde vom 11.4. - 13.4.1959 durch G. GIRBIG bei Zscheiplitz, am 30.4.1963 durch H. STURM und J.FISCHER bei Freyburg auf dem Rödel und am 31. 3. 1974 durch H. STURM bei Kirchscheidungen festgestellt. Bei Branderoda wurde am 15. 10. 1893 1 Exemplar des Tannenhähers (Nucifraga caryocatactes) geschossen (WEBER). Eine Blauracke (Coracias garrulus) wurde unter anderem am 8. 6. und 9. 6. 1974 durch E. und J. KOCH auf einer Leitung bei Burgscheidungen festgestellt. Je ein Rotkopfwürger (Lanius senator) erfreuten am 19. 5. 1968 bei Balgstädt im Hasseltal (H. STURM) und am 26. 5. 1993 bei Zscheiplitz auf dem Schafberg (M. KRAWETZKE) die Beobachter.

"Neubürger"

Nilgänse

Seit 2007 wurden im Bereich des Unstrutaue zwischen Freyburg und Karsdorf immer wieder Nilgänse (Alopochen aegyptiacus) beobachtet. Im Jahr 2009 konnte bei Karsdorf erstmals ein Brutpaar mit 5 kleinen Jungen im Unstruttal festgestellt werden. 2010 konnten schon mind. zwei Brutpaare festgestellt werden. 2011 fand ich im Raum Karsdorf zwei Baumbruten auf Greifvogelhorsten.

 

Nilgans im Flug

 
   

Nilgansbrutplatz in Horst auf Esche

 

Nilgansfamilie

   

Nilgans-Paar

 

Nilgans mit Jungen (2010)

 

 

   

Nilgans auf Mäusebussardhorst

 


 

   

Nilgans (Fotos (2): Jan Krawetzke)

 


 


 

 

 


 

"Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand" Charles Darwin

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