MICHELS-NATURSCHUTZ-HOMEPAGE
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Noch ziehmlich dünn!!!

Zum Nachdenken anregende  Worte und Fakten zum EEG!

 Johannisberger Appell für eine vernünftige Energiepolitik (PDF) - Wirklich lesenwert! Wer den Phrasen zum Thema EEG nicht traut, sollte sich den Appell durchlesen  oder das Video auf You Tupe ansehen (anhören)!

Gängige Myhten im Zusammenhang mit der Windenergie versus belastbarer Fakten. (auf www.vernunftkraft.de) 

Enoch Freiherr zu Guttenberg (Teil 1 von 2) - auf dem Symposium der Vernunft  am 27.02.2016 

 Enoch Freiherr zu Guttenberg (Teil 2 von 2) - auf dem Symposium der Vernunft    

Unser Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel  benutzte am 17.4.14 in auf einer Veranstaltung in Kassel Worte wie  "die Energiewende steht kurz vor dem Aus" , Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte" und "die Komplexitat der Energiewende wurde auf allen Feldern unterschätzt" und was ist die Konsequenz aus dieser Erkenntnis? (siehe Links)

www.lokalo24.de

http://www.eike-klima-energie.eu

Gängige Mythen versus belastbare Fakten. 

Gängige Mythen versus belastbare Fakt 

Die Seite wird ständig mit Artikeln, neuen Gerichtsentscheidungen und so allerlei Wissenswerten aktuallisiert!!! 


 Die Windkraft

und ihre möglichen Auswirkungen auf Natur und Landschaft 

Es ist wohl unumstritten, dass sich das "Heer" von Windkraftanlagen erheblich auf die verschiedenen Landschaftsbilder unserer Heimat auswirkt. Bei mittlerweile über 27.270 Anlagen* in der Bundesrepublik, Sachsen-Anhalt als sehr windkraftfreundliches Land hält einen Anteil von über 2.804 Anlagen* (im BLK ca. 230 Anlagen**), ist kaum ein Rundblick ohne  ein "verstelltes" Landschaftsbild möglich. Die Wahrnehmung dieser immer monströser werdenden Anlagen ist bei den Menschen sehr unterschiedlich. Viele nicht direkt durch Schlagschatten, Geräuschimmissionen, etc. in ihrem Wohnumfeld Betroffene, sehen nur was man ihnen täglich offeriert. 

   *   Quelle: www.windguard.de (Stand 31.12.2016) - Auf der Seite des zuständigen Ministeriums in Sachsen-Anhalt ist man noch auf dem Stand von 2013!

   ** Quelle:  www.mz-web.de  (Stand:07/2016)

 WKA auf der "Querfurter Platte"

Die Auswirkungen der Windkraftanlagen auf die Tierwelt ist mittlerweile durch verschiedene Studien erwiesen. Das Wissen über die Anzahl der an Windkraftanlagen tatsächlich getöteten Tiere ist leider immer noch zu gering. Die wahren Opferzahlen unter Vögeln und Fledermäusen sind bisher nicht ausreichend erforscht. Studien des Michael Otto-Instituts ergeben jährlich 100.000 erschlagene Vögel. Die Dunkelziffer scheint jedoch erheblich (um das Zehnfache !!!!) höher zu sein. Das Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung kommt bei der Hochrechnung seiner Untersuchungsergebnisse auf 200.000 erschlagene/getötete Fledermäuse. Durchschnittlich werden zehn tote Fledermäuse pro Windrad gefunden. Mittlerweile hat man erkannt, dass sich unter den getöteten Fledermäusen auch eine erhebliche Anzahl von Zugfledermäusen aus Osteuropa, wie z.B. der Große Abendsegler, befinden.

Ist Euch/Ihnen bekannt, dass die durchschnittliche Nabenhöhe der WKA bereits 126 m und der durchschnittliche Rotordurchmesser 92 m beträgt? .... und das ist noch lange nicht das Ende der Entwicklung!

 Die neuesten "Totschlaglisten" findet Ihr auf der Seite des LUGV-Brandenburg (VSW-Staatliche Vogelschutzwarte Brandenburg)

    - Greifvögel und Windkraftanlagen - Problemanalyse und Lösungsvorschläge - BMU -Projekt (Endbericht)

    - Anlage zum Endbericht

    - Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel - (Landesamt für Umwelt Brandenburg/Staatl. Vogelschutzwarte)

 Windpark in Thüringen  - nahe der Grenze zum Burgenlandkreis im südlichen Sachsen-Anhalt (09/2015)

 

 Ein Rotmilan (Altvogel) ist an der WKA zu Tode gekommen! Leider kein Einzelfall!

"Ob er davon ausging, dass man dort das Tötungsrisiko eventuell nicht als signifikant erhöht eingeschätzt hat?"

Sarkasmus beiseite! Leider konnte er die Gefahr, welche von den Anlagen für ihn ausging, nicht einschätzen!

(Verwendung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von F. Köhler) 

 In einem Artikel in der Ostthüringer Zeitung Altenburg vom 04.07.2015 wird unter der hoffnungsvollen Überschrift "Abschalten für den Rotmilan in Pölzig" von den Verantwortlichen berichtet, dass zum Schutz des gefährdeten Rotmilans  eine "eher ungewöhnliche" Maßnahme für den späteren Betrieb der Windräder ergriffen werden soll. Die bezeichnete Anlage soll während der Erntezeit "temporär abgeschaltet" werden, da der Rotmilan zu dieser Zeit auf Futtersuche sei! Die Abschaltung solle dann, nach Information durch die betreffenden Bewirtschafter vor der Ernte, für 10 Tage jeweils tagsüber erfolgen.

Nachvollziehbar ist, dass die nach der Ernte offenen Flächen für Greife um ein Vielfaches attraktiver sind als vor derselben. Ein Trugschluss ist für mich jedoch zu glauben, dass die Flächen nach 10 Tagen und besonders wenn wie hier lange nach der Abschaltung noch keine Bodenbearbeitung stattgefunden hat, nicht mehr zur Nahrungssuche aufgesucht werden.

Ein "totes" Beispiel für diesen Trugschluss seht Ihr hier!  Das bezeichnet man dann wohl im entsprechenden Jargon als "Allgemeines Lebensrisiko"!

Ein schönes Beispiel aus Sachsen (Kleine Anfrage im Sächsischen Landtag) zeigt, wie man leider immer noch mit dem Thema umgeht! Das erinnert mich etwas an das Bild mit den drei Affen ..... !

In Sachsen-Anhalt (im Land der Frühaufsteher) hat man die Problematik wohl nun auch schon erkannt. Hier ist man, nachdem man als sehr windkraftfreundliches Land bereits  2.804 Anlagen zugelassen hat, nun dabei einen "Leitfaden für die Umsetzung des Artenschutzes bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen" vorzubereiten. Besser (zu) spät als nie!  Mal sehen was am Ende von einem anfangs sicher gut durchdachten und fundierten Werk noch übrig bleibt. Ist es das Papier noch wert, auf dem es dann gedruckt wird? Wird es geeignet sein um die klaren Vorgaben des § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes auch umsetzten zu können?

   

 Erschlagener Mäusebussard

(Verwendung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von F. Köhler) 

 

 ....  und das nächste Opfer der WEA bei Pölzig (05/2016)

Auch er hat sich nicht an die Abschaltzeiten gehalten (siehe oben)! 

Rotmilane und Fledermäuse sind auffallend häufig Opfer der Anlagen. Das brandenburgische Landesumweltamt führt darüber eine  Statistik: Bis Dezember  2015 starben deutschlandweit 301 Rotmilane durch Vogelschlag, davon allein 65 in Sachsen-Anhalt. Man muss jedoch davon ausgehen, dass die Statistik nur einen Bruchteil der tatsächlichen Verluste erfassen kann. Der überwiegende Anteil der Windkraftanlagen wird nicht systematisch abgesucht und Beutegreifer wie der Fuchs haben sich auf eine solche "Futterquelle" eingestellt. Forscher gehen von 2-7 Rotmilanopfern pro Anlage und Jahr aus. In Sachsen-Anhalt gibt es bereits fast 2.700 Windkraftanlagen (Stand  1 HJ 2015)!

Der Rotmilan, als bisher ungefährdet eingeschätzte Art, wurde 2016 in die Kategorie "Vorwarnliste"

der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen! (Foto: 2015)

In verschiedenen Quellen ist zu lesen, dass 50-60 % des Rotmilan-Weltbestandes  (Weltbestand: zwischen 16.000 und 22.000 Brutpaare) in Deutschland (ca. 10.000 bis 12.000 Brutpaare), schwerpunktmäßig in Sachsen-Anhalt (ca. 2.000 bis 2.500 Brutpaare), Thüringen sowie dem östlichen und südlichen Niedersachsen brüten. Das südwestliche Harzvorland gehört zum weltweiten Dichtezentrum der Art. Deutschland hat demnach eine herausragende Verantwortung für die Sicherung und Entwicklung der Rotmilanpopulation. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortung erkannt wird und über die bloße Ausweisung von Vogelschutz- und FFH-Gebieten hinausgeht. Bereits im April 2015 hat man sich im Landtag entschieden mit Blick auf die Windkraft mehr für den Artenschutz zu tun. Übrigens ist das Papier bis jetzt (Februar 2017) noch nicht beschlossen!

Es wäre bitter notwendig z.B. die Erkenntnisse der  Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) "Abstandsempfehlungen für WKA zu bedeutsamen Vogellebensräumen und Brutplätzen ausgewählter Vogelarten" (Stand April 2015) in einem entsprechenden Papier rechtsverbindlich zu machen.

Windkraftanlagen nahe eines Waldes mit Rotmilanbestand im Saalekreis

Insbesondere bleibt zu wünschen, dass Windeignungsgebiete nur im ausreichenden Abstand zu Rotmilanvorkommen ausgewiesen werden. Abstände wie sie derzeit vorgesehen sind (1.500 m) können den Rotmilan, welcher wie oben ausgeführt Jagdreviere von ca. 15 km2 Größe benötigt und Strecken von bis zu 15 km zwischen Brutplatz und Nahrungsraum zurücklegt, nicht tatsächlich schützen

Auch außerhalb von (faktischen oder formalen) Vogelschutzgebieten genießt der Rotmilan (Art nach der EU-Vogelschutzrichtlinie 79/409/EWG Anhang I) eigentlich einen besonderen Schutz. Dies untermauern zwei Gerichtsurteile im Zusammenhang mit der geplanten Aufstellung von Windkraftanlagen eindrucksvoll.

 

1. Urteil des VG Stuttgart vom 03.05.2005 - 13 K 5609/03

LINK

2. Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Rheinland-Pfalz vom 16.03.2006 - 1 A 10884/05.OVG

LINK

 

Etwas neuere Urteile (Viele Gerichte - viele Meinungen - keine klar erkennbare Linie!) 

 

VGH Kassel, Beschluss v. 21.12. 20159 B 1607/15

Zulassung WKA 600 m vom Rotmilanhorst – rechtswidrig

 

OVG Magdeburg, Urt. v. 13.03.142 L 215/11

Die Anordnung eines Monitorings ist kein zulässiges Mittel, um behördliche Ermittlungsdefizite und Bewertungsmängel zu kompensieren.

(vorher: VG Magdeburg – 1 A 19/10.MD)

 

OVG Magdeburg, Urt. v. 16.05.2013 2 L 80/11

Revisionsklage gegen Nebenbestimmungen, Bestimmung von Abschaltzeiten zum Fledermausschutz, artenschutzrechtliches Tötungsverbot des § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG, naturschutzfachliche Einschätzungsprärogative- Aufhebung Nebenbestimmung

 

BVerwG, Urteil v. 17.07.20119A12/10 

Signifikant erhöhtes Tötungsrisiko –Schlagopfermonitoring an den errichteten WEA entgegen dem artenschutzrechtlichen Verbot - das Tötungsrisiko billigend in Kauf genommen.

 

OVG Magdeburg, Urteil vom 13. März 2014 - 2 L 215/11

Anordnung eines Schlagopfermonitorings für Fledermäuse ist nur dann ein geeignetes Mittel, einen Verstoß gegen das artenschutzrechtliche Tötungsverbot zu verhindern, wenn die Maßnahme den kausalverlauf unterbricht, der zum Eintritt des Rechtsverstoßes führt.

 

BVerwG, Urteil vom 21. November 2013 - 7 C 40.11

Artenschutzrechtliches Tötungsverbot - naturschutzrechtliche Einschätzungsprärogative, soweit sich zu ökologischen Fragestellungen noch kein allgemein anerkannter Stand der Fachwissenschaft herausgebildet hat.

 

OVG Berlin-Brandenburg 11. Senat | OVG 11 B 14.15  -Leider noch keinen Link gefunden!
Bemessung der Ersatzzahlung anhand des brandenburgischen Windkrafterlasses

 

VGH München, Urteil vom 29. März 2016 22 B 14/1875, 22 B 14/1876
Tötungsverbot, Abstandsempfehlungen, Helgoländer Papier, naturschutzrechtliche Ausnahme  - VGH München erklärt Helgoländer Papier zum allgemein anerkannten Stand der Wissenschaft

 Hier noch eine Kommentierung zum Urteil: Rotmilan versus Windräder - klare Vorgaben des BayVGH  (www.ruhrkultour.de)  

 

 

Rotmilan

 

BVerwG vom 27.06.2013 - 4 C 1.12 

artenschutzrechtliches Tötungs- und Verletzungsverbot; naturschutzfachliche Einschätzungsprärogative; Sachkunde ehrenamtliche Mitarbeiter

 

VGH München, Urteil v. 27.05.2016 22 BV 15.1959

Versagung der Genehmigung für Windkraftanlagen wegen Brutvorkommen des Rotmilans

 

VG Würzburg, Urteil vom 17. April 2012 -  W 4 K 11.359

Brutplatz des Schwarzstorchs

 

VGH München, Urteil v. 29.03.2016 22 B 14.1875, 22 B 14.1876

Vogelschutz bei der Windenergieanlagengenehmigung

 

VG Oldenburg. Urteil vom 25. April 2012 - 5 A 1428/11, 5 A 1905/11

Einschätzungsprärogative

 

VG Meiningen. Urteil vom 28. Juli 2010 - 5 K 670/06 Me

Nationale Verantwortung für den Rotmilan.

 

OVG Münster, Urteil vom 30. Juli 2009 - 8 A 2357/08

Nationale Verantwortung für den Rotmilan.

 

OVG Lüneburg, Urteil vom 12. November 2008 - 12 LC 72/07

Nationale Verantwortung für den Rotmilan

 

OVG Koblenz, Urteil vom 28. Oktober 2009 - 1 A 10200/09

Nationale Verantwortung für den Rotmilan

 

OVG Koblenz,Urteil vom 16. März 2006 - 1 A 10884/05

Nationale Verantwortung für den Rotmilan

 

   

WKA im Nahbereich von Strukturen

 

... und im Nahbereich eines Waldbestandes mit Rotmilanbrutplatz! (Siehe auch unten ...)

 

   

"Tuchmännchen" zwischen Pettstädt und Zeuchfeld (BLK)

 

Hier stehen 3 Anlagen in nur ca. 110, 175 und 380 Meter

Entfernung zum Waldgebiet!!!


Verschwundene Greifvogelhorste im Bereich geplanter Windparke!

Jungvögel auf Rotmilanhorst

 .... aber nicht erst wenn die Anlagen stehen, wie nachfolgende Beispiele zeigen,  droht den Rotmilanen Gefahr !!!!!

 

Ich würde sie folgendermaßen überschreiben: Mit Kettensäge und Steigeisen gegen den Vogelschutz - aber bildet Euch selbst eine Meinung!

http://avifauna-mh.de/?p=328

http://www.vernunftkraft.de/kettensaege-gegen-vogelschutz/

http://www.unser38.de/braunschweig-innenstadt/politisches/zerstoerte-rotmilan-horste-haben-keinen-einfluss-auf-windenergie-verfahren-d11171.html

http://www.nordkurier.de/mecklenburgische-schweiz/hobbyornithologen-vermuten-sabotage-1513627803.html

http://bi-siegtal.de/index.php/aktuelle-informationen/mitteilungen/26-an-windrad-standorten-verschwinden-rotmilanhorste

http://www.gea.de/region+reutlingen/ueber+die+alb/naturschutz+frevel+zwei+rotmilan+horste+entfernt.2956568.htm

http://www.az-online.de/altmark/beetzendorf-diesdorf/rotmilan-horst-mutwillig-zerstoert-2276771.html

http://www.windkraftfreier-soonwald.de/app/download/7542693694/pm_130411_Entfernung+Rotmilanhorste+BUND.pdf?t=1365760340

http://www.windwahn.de/index.php/naturschutz/artenschutz/16-meter-hohe-kiefer-mit-rotmilanhorst-gefaellt

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/wittlich/aktuell/Heute-in-der-Wittlicher-Zeitung-Zerstoerter-Schwarzstorchhorst-gefunden;art8137,4033276

http://www.fuldaerzeitung.de/artikelansicht/artikel/3768360/baum-mit-rotmilan-nest-gefallt-windkraftgegner-erstatten-anzeige

http://www.deutschewildtierstiftung.de/de/wildtier-nachrichten/news/mit_der_kettensaege_gegen_den_vogelschutz/

 

   

Rotmilanhorste bei Tauhardt (Billroda)

 

2015 bei Tauhardt - trotz guter Auflage 2016 nicht mehr existent!

 

   

Schwarzmilanhorste  bei Wohlmirstedt (2015)

 


 


 

 Manche sehen die Problematik der Auswirkungen der Windkraftanlagen auf die Tierwelt ganz anders!!! 

Eine Studie von Kohle/Nussbaumer (01/2016) kommt zu dem Ergebnis:  

Windenergie und Rotmilan: Ein Scheinproblem (Übrigens sagt die neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands (2016) etwas anderes aus!)

http://www.pnn.de/fm/61/windenergie%20und%20rotmilan_%20ein%20scheinproblem%20160125.pdf

 

Hier ein Vortrag von Kohle/Nussbaumer zum Thema:

http://www.energieland.hessen.de/mm/dr.oliver_kohle.pdf

Hierzu gleich der Faktencheck des NABU (Was sind die Fakten in oben genannter Studie wirklich wert???)

https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/energie/wind/160406-nabu-faktencheck-rotmilan-und-windenergie.pdf 

http://media.wix.com/ugd/886e3c_ad447d31570e4239b8bd0d7d64d2426c.pdf

Erwiderung von Kohle Nussbaumer zum Faktencheck

http://media.wix.com/ugd/886e3c_053c73424a7e4e29a01446cea0b22061.pdf

So sieht das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Veröffentlichung von Kohle/Nussbaumer - hätte ich nicht gedacht!

http://www.bmub.bund.de/themen/natur-biologische-vielfalt-arten/artenschutz/vogelschutz/windkraftanlagen-und-greifvoegel/

Interessant was die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler so über das Umweltbüro Kohle/Nussbaumer schreibt!

Wer bezahlt die Studie?/Was für ein Büro ist das und wer steht dahinter?

http://bvb-fw.de/index.php/presse/634-windkraft-keine-gefahr-fuer-rotmilan-von-wegen

Schreiben von den Herren Dr. Kohle und Dr. Nussbaum an Herrn Dürr (LUGV Brandenburg) - Warum tun die das?

https://www.wind-energie.de/sites/default/files/download/publication/kohle-nusbaumer/vsw_brb.pdf

Vernunftkraft-Niedersachsen zur Studie Windenergie und Rotmilan: Ein Scheinproblem

Viel Wind um falsche Thesen (www.vernunftkraft-Niedersachsen)

 

Bei anderen Untersuchungen kommt man zu anderen, aus meiner Sicht nachvollziehbaren Ergebnissen!!

(Nur einige Beispiele - siehe auch unten bei den interessanten Links)

Bericht des LUGV Brandenburg in „Der Falke“ 61, 05/2014 zur Rotmilan-Problematik

http://www.lugv.brandenburg.de/media_fast/4055/rotmilan_wea_falke2014.pdf

Bericht BfN (2005)

https://www.bfn.de/fileadmin/mdb/documents/service/skript_142.pdf

Verbundprojekt:  Greifvögel und Windkraftanlagen: Problemanalyse und Lösungsvorschläge

https://www.nabu.de/downloads/endbericht-greifvogelprojekt.pdf

Potsdamer -Neueste Nachrichten- erschienen am 28.01.2016 auf Seite 11  - Wappentier in Gefahr

http://www.pnn.de/pm/1044758/

 

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Artenschutzrecht und Praxisbeispiele: 

Trotz Rotmilan, Seeadler, Uhu und Fledermaus zur WEA- Genehmigung

Vortrag eines auf alle Rechtsfragen der Projektentwicklung und -veräußerung im Bereich der Erneuerbaren Energien spezialisiertes Rechtsanwaltsbüros

http://www.windenergietage.de/WT23/23WT1311_F1_0935_MWP.pdf

Was soll man davon halten? Macht Euch selber ein Bild! 

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 Auch der Mäusebussard ist bedroht!

Die bisher größte Studie zu Kollisions-Risiken sieht den geschützten Mäusebussard durch Rotoren im Bestand bedroht.

Ansonsten sind mir die Ergebnisse der Studie etwas mager bzw. interessant gedeutet!

http://www.shz.de/deutschland-welt/wirtschaft/studie-maeusebussard-ist-neuer-problemvogel-fuer-die-windkraft-id12931876.html

Der Falke 63, 3/2016 – Progress-Artikel - Mäusebussard

https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/vogelschutz/der_falke_progress-artikel_m__rz16.pdf

 

Hier nun die sogenannte "Progress-Studie"

http://www.bioconsult-sh.de/site/assets/files/1561/1561-1.pdf (Studie gesamt)

http://www.bioconsult-sh.de/site/assets/files/1560/1560-1.pdf (Zusammenfassung und Fazit)


 

Artikel der 

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.

Windenergiewirtschaft will Deutungshoheit über Artenschutz - September 2016

Am 17. November 2016 möchte die Fachagentur Windenergie an Land in Hannover über die "Ergebnisse aus dem Forschungsvorhaben Progress" diskutieren. Dominiert wird das Programm von Vertretern der Windenergiewirtschaft, was nicht verwundert. Hinter der klangvollen Bezeichnung "Fachagentur Windenergie an Land" stecken deutsche Wirtschafts- und Umweltministerien (aber auch der Deutsche Naturschutzring). Sie sind mit der Windenergiewirtschaft aufs Engste verbunden. Die Windenergiewirtschaft sucht die Deutungshoheit über den Artenschutz und das Artenschutzrecht zu gewinnen. Diesem Zweck soll die Veranstaltung dienen.

Die EGE hat die Ergebnisse der so genannten Progress-Studie bereits kurz nach Erscheinen im Juli 2016 kommentiert. Klicken Sie bitte hier (pdf-Datei, ca. 124 KB), wenn Sie den Kommentar der EGE lesen möchten.

In der Zeitschrift "Naturschutz und Landschaftsplanung" (Heft 10/2016) ist gerade ein weiterer Kommentar zur Progress-Studie erschienen. Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den Kommentar mit dem Titel "Hoher Aufwand, vage Ergebnisse" lesen möchten.                

So ist die EGE nicht die einzige kritische Stimme in der Sache. Von der Länder-Arbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten hat man zur Progress-Studie nichts gehört, was allerdings auch nicht verwundert. Seit der Veröffentlichung ihrer "Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brutplätzen ausgewählter Vogelarten" dürfte diese Arbeitsgemeinschaft kaum mehr Kritisches zur Windenergiewirtschaft veröffentlichen dürfen, unterstehen die Vogelschutzwarten doch den aufs Engste mit der Windenergiewirtschaft verbundenen Umweltministerien. Als Preis, diese Empfehlungen überhaupt veröffentlichen zu dürfen, musste der Mäusebussard zuvor aus der Liste der an Windenergieanlagen kollisionsgefährdeten Vogelarten auf Betreiben der Ministerien gestrichen werden. Immerhin: Dank der Ergebnisse aus der Progress-Studie steht nun außer Frage: Der Mäusebussard zählt zu den Hauptbetroffenen. Jetzt will die Windenergiewirtschaft die Schäden begrenzen: Allerdings nicht die Opferzahlen, sondern die rechtlichen Konsequenzen für die Branche.

Man möge es der EGE nachsehen: für die Veranstaltung der Fachagentur Windenergie wirbt sie nicht.       

 


Windenergie und Uhu Aktuelle Aspekte eines unterschätzten Konflikts

 Artikel von Wilhelm Breuer

Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V.

Beitrag zu der 32. Jahrestagung der AG Eulen am 29. Oktober 2016 in Kloster Schöntal/Baden-Württemberg 


 

Fledermausschlagopfer 2015 in Sachsen-Anhalt

Bei der Landesreferenzstelle für Fledermausschutz Sachsen-Anhalt und bei der staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg werden ständig neue Fledermausschlagopfer gemeldet.

Siehe hier:  http://www.bioreskarstsuedharz.de/index.php?fledermausschlagopfer

 

   

Mopsfledermaus

 

Kleine Hufeisennase

 

Hier der Teil für den Burgenlandkreis (2015):

Ich bitte zu beachten, dass leider nur ein verschwindend kleiner Teil der Windparks kontrolliert wird. Darüber hinaus wird, bedingt durch die jeweilige Feldfrucht, also die tatsächlich absuchbare Fläche, durch die Sucheffizienz und den Abtrag durch Prädatoren, nur ein geringer Teil der Kollisionsopfer gefunden! Es wird nach entsprechenden Untersuchungen davon ausgegangen, dass im Mittel 12 Fledermäuse pro Anlage und Jahr getötet werden, wobei e sich hierbei um eine niedrige Schätzung handeln soll (KORNER-NIEVERGELT et al. 2011) .

Das wären bei über 2.800 Anlagen in Sachsen Anhalt (Stand 31.12.2016) über  33.600 und im BLK mit ca. 230 Anlagen 2.760 erschlagene Fledermäuse jährlich!!!!

_______________________________________________________

 

WP Höhenmölsen

(7 Schlagopfer an 6 Anlagen)

              06.05.2015 Mückenfledermaus, weiblich

11.08.2015 Rauhautfledermaus

11.08.2015 Mückenfledermaus

               23.08.2015 Rauhautfledermaus, weiblich

  23.08.2015 Rauhautfledermaus

10.09.2015 Mückenfledermaus

        22.09.2015 Fledermaus undefiniert

 

WP Vier Berge-Teucherner Land

(2 Schlagopfer an 12 Anlagen)

  20.05.2015 Rauhautfledermaus

 02.09.2015 Großer Abendsegler

 

http://fledermauszug-deutschland.de/

http://www.fledermaus-aksa.de/

http://www.bioreskarstsuedharz.de/index.php?lrf-fledermausschutz

 


 

Die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf das Landschaftsbild

Man spricht von sauberer Energie. Das diese jedoch  jahrhundertealte Kulturland­schaften verschandelt oder sogar zerstört, wird meist völlig aus außer Acht gelassen.

 

Landschaftsästhetische Auswirkungen von Windkraftanlagen  - Referat von Prof. Dr. Werner Nohl auf der 58. Fachtagung „Energielandschaften" (2009)
   
Landschaftsästhetische Auswirkungen von Windkraftanlagen  - Prof. Dr. Werner Nohl  - Artikel aus "Schönere Heimat - Erbe und Auftrag" - Bayerischer Verein für                                                                                                                                   Landespflege e.V. (99. Jahrgang  99,  2010/Heft 1)
Faktensammlung Windkraft (Teil Landschaftsbild)                    -  Interessante Artikel und Links zum Thema Windkraft und Landschaftsbild

 


 Wer profitiert neben den Betreibern von der Errichtung von Windenergieanlagen?

Die Landeigentümer und ggf. auch die Bewirtschafter bekommen mittlerweile  bis zu 70.000 Euro Pacht pro Anlage und Jahr. In den windhöffigen Bereichen im Norden sollen es sogar bis zu 100.000 Euro sein!

Der Tagesspiegel - Bauern profitieren von  Windrädern

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bauern-profitieren-von-windraedern/8064674.html

Bis zu 70.000 Euro Pacht pro Windrad-Standort in Thüringen

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/wirtschaft/detail/-/specific/bis-zu-70-000-euro-pacht-pro-windrad-standort-in-thueringen-574303953

Artikel Die Welt - "Bayern-Effekt" treibt Deutsche in den Windradwahn (www.welt.de)

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article135853340/bayern-effekt-treibt-deutsche-in-den-windradwahn.html

Artikel im Spiegel - Der grüne Filz - "Der beschleunigte Ausbau der Windkraft spaltet die Umweltbewegung. Viele Ökoveteranen kritisieren das Geflecht aus Naturschutzverbänden, Betreibern, Behörden und Politik".

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-143908128.html

 


Kommunale Windparks- Was steht für eine Kommune tatsächlich unterm Strich! Interessante Tatsachen und Zahlen zum Thema.

                               Broschüre der Ortsgemeinde Weisenheim am Berg - Landkreis Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz)


Windkraft im Wald

In unserem Nachbarland, in Thüringen, scheut man sich auch nicht davor große und kleine Waldgebiete mit Windkraftanlagen zu entwerten. Eine schreckliche Vorstellung! Derzeit sind entsprechende Windkraftstandorte in Prüfung. Was bei einer solchen Prüfung herauskommt wissen wir wahrscheinlich alle. Umwelt-, Natur- und Artenschutz sowie auch der für die betroffenen Regionen wichtige Tourismus könnte dabei auf der Strecke bleiben .

Lest hierzu einen Artikel auf www.forstpraxis.de (Hier kommt die Thüringer Umweltministerin zu Wort.)

Die Meinung des Bundesamtes für Naturschutz zur Windkraft im Wald  seht ihr hier! Positionspapier  Meine Meinung hierzu  = ???

 

In Sachsen-Anhalt hat man sich, zumindest zum Thema Windenergieanlagen im Wald, mit dem neuen Landeswaldgesetz (2016) klar positioniert:

 

§ 8  Umwandlung des Waldes

(1) Wald darf nur mit Genehmigung der Forstbehörde in eine andere Nutzungsart umgewandelt werden (Umwandlung). Für Umwandlungen, die

1.

aus Gründen des Naturschutzes, insbesondere des Arten- und Lebensraumschutzes, erfolgen oder

2.

der Beseitigung von natürlich angekommener Vegetation zur Herstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der Offenland-Lebensraumtypen nach Anhang I der Richtlinie 92/43/EWG dienen,

soll die Genehmigung nur versagt werden, wenn dies besondere Umstände erforderlich machen. Eine Umwandlung zur Errichtung von Windenergieanlagen ist nicht zulässig.

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Studie der Deutschen Wildtierstiftung zum Thema - Windenergie im Wald

Link zur Studie

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.... der nächste Streich !!!!!!

Nun zieht die rot-rot-grüne Landesregierung in Thüringen auch in Erwägung in Naturparken und sogar im Biosphärenreservat Rhön den Bau von Windkraftanlagen zu ermöglichen!

Artikel auf www.welt.de

Das sagt der NABU dazu: www.nabu.de

Nachricht hierzu vom 21.10.2016 auf www.umweltruf.de


 

   

Rotmilan

   

Interessantes zum Vorranggebiet für die Nutzung der Windenergie

mit der Wirkung eines Eignungsgebietes - XXI. Billroda

 

Regionaler Entwicklungsplan für die Planungsregion Halle - siehe Seite 101 (Ausweisung Gebiet) 

 

Unter Punkt 6.1.  - Natur- und Landschaftsschutz steht zum Thema u.a. etwas zum Schutz und der Erhaltung der Lebensgrundlagen der Menschen und Tiere und einem schonenden Umgang mit dem Schutzgut  Tierwelt!!! Unter anderem sei es "die Aufgabe der Regionalplanung der gegenwärtigen und den nachfolgenden Generationen eine lebens- und erlebenswerte Umwelt zu erhalten und nachhaltig zu sichern" (Seite 115). 

 

 Lage des Gebietes
 
 

Kartenausschnitt Harz und Umgebung mit Landschaftsbezeichnungen 

Quellenangabe:

© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, Frankfurt am Main 
Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.

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Bilder des Gebietes

Das Vorranggebiet aus nordwestlicher Blickrichtung.

 

Das Vorranggebiet aus südöstlicher Richtung.

 

 

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Der Rotmilan im betroffenen Gebiet (Private Recherche!)

2015 - 2 Brutpaare im 1000- bzw. 1500-Meter Bereich

   

Besetzter Rotmilan-Horst 2015 bei Tauhardt (Nennen wir ihn Horst 1).

 

Der zweite besetzte Rotmilan-Horst 2015 bei Tauhardt (Horst 2).

 

2016 - 2 Brutpaare im 1000- bzw. 1500-Meter Bereich

Aber gleich vorweg - Horst 1 ist auf fast wundersame Weise verschwunden!

   

Zwei Starkbäume wurden im direkten Nahbereich von Horst 1 2015 gefällt!

   
   
     
 

Der Horstbaum weist keinerlei  Reste vom Rotmilanhorst

aus dem vorigen Jahr auf. Auch unter dem Horstbaum ist

nicht der kleinste Rest vom Horst zu finden.

Nicht ein Ästchen!!!

Der Horstbaum aus 2015 - Ohne Horst 1!

   
   

 

Neuer Rotmilan-Horst 2016 unweit des alten Horstes!

   

.... mit Lumpen!

 Horst 2

   

 

 

Horst 2 (03/2016)

 

Horst 2  - Besetzt! (Ende 04/2016)

   

Horst 2 (Ende 04/2016)

   

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Umweltbericht zum Regionalen Entwicklungsplan für die Planungsregion Halle (Umweltprüfung XXI. Billroda)

Bei der Umweltprüfung wird das Konfliktpotential (KP) hinsichtlich des Schutzgutes Landschaft/Landschaftsbild als  hoch eingestuft (LSG,  Naturpark!). Beim Schutzgut Mensch und Gesundheit wird das KP trotz mittel bis hohem Naherholungswert als mittel eingestuft.!

Für das Schutzgut Fauna/Flora/Biodiversität wird, trotz eines auf die umgehenden Waldflächen zurückgeführtes erhöhtes Konfliktpotenzial für  relevante Fledermausarten, ein mittleres KP eingeschätzt. Der Rotmilan spielt, da er nicht erwähnt ist, offensichtlich bei der  Einschätzung keine Rolle!

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Landschaftsschutzgebiet "Unstrut-Triasland" (VO des BLK vom 22.11.1995)

Verordnung

Neben dem Verbot gemäß § 26 Abs. 2 Bundesnaturschutzgesetz  ("..... sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebiets verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen) ist es gemäß § 4 Abs. 2 Ziffer 1 der LSGVO u. a. verboten: Das Landschaftsbild sowie den Landschaftscharakter zu verändern sowie die Erholungseignung zu schmälern". 

Sieht man von diesen Verboten ab, gibt es in der LSVO noch den § 5 Erlaubnisvorbehalte. Gemäß § 5 Abs. 1 Ziffer 1 bedürfen bauliche Anlagen aller Art einer vorherigen schriftlichen Genehmigung der Naturschutzbehörde. Diese kann erteilt werden, wenn die Handlung/Maßnahme nicht geeignet ist den Charkter des LSG und den besonderen Schutzzweck der Verordnung (§ 3 der LSVO) zu beeinträchtigen. Ein besonderer Schutzzweck ist übrigens die Freihaltung des Gebietes von weiterer Bebauung!

Können  Windkraftanlagen, sicher nicht unter 100 Meter Höhe, das Landschaftsbild und/oder den Landschaftscharakter verändern, dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen oder gar die Erholungseignung in diesem von Wald umgebenen und mit Gehölzstrukturen durchzogenen Bereich schmälern?

.... aber bildet Euch selbst eine Meinung!

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 Hier noch ein paar interessante Links zum Thema Windkraft:

 

Die Mathematik der Windkraft (www.ulrich-richter.de) - Nachdenkliches zur Windkraft (in Zahlen)

Kollision von Greifvögeln und weiteren Großvögeln mit Windenergieanlagen (www.abu-Naturschutz.de)

Wenn die Natur unter die Räder kommt (www.focus.de)

Nabu-Neues Urteil stärkt den Vogelschutz (www.volksstimme.de)

Ein Biologe über Windräder als Massenvernichter von Vögeln (www.nordbayern.de)

Windanlagen schreddern ca. 250.000 Fledermäuse im Jahr (Welt.de)

Platzgefahr in der Nähe von Windrädern (www.sturmimwald.de)Die Grünen betreiben Raubbau mit Ökosiegel (Welt.de)

Der Windwahn der Deutschen (www.inuko.eu) Gegen den Windwahn-Trend (www.windwahn.de)

Die verheimlichte Zerstörungskraft des Öko-Wahns (www.welt.de)

Windräder in Deutschland-Durchs Land der Riesen (www.faz.de)

Krank durch Schall (www.windwahn.de)

Windenergie und Vögel (NABU Bergenhusen)

220 000 Fledermäuse sterben jährlich an Deutschlands Windrädern (www.mittelhessen.de)

Hochrechnung: Studie sieht Fledermaus-Massensterben an Windrädern (www.spiegel.de)

Brutaler Tod - Tausende Fledermäuse fallen Windrad-Rotoren zum Opfer (www.focus.de)

Windräder erschlagen auch Fledermaus-Migranten (welt.de)

Fundamentale Irrtümer der Ökostrompolitik (www. Vernunftkraft.de)

Energiehunger frisst Fledermäuse (www.oekom.de)  - Zeitschrift "Nationalpark" vom oekom verlag

 


 

Den Link zu den derzeitig anzuwendenden Mindestanforderungen für den Untersuchungsrahmen der avifaunistischen und fledermauskundlichen Untersuchungen im Zusammenhang mit der Errichtung von Windenergieanlagen (WEA) für Sachsen-Anhalt, findet man auf der Seite der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW), welcher interessanter Weise auf einen Link der Seite der Thüringer Ornitholgen verweist.

Auf offizieller Seite in Sachsen-Anhalt konnte ich diese bisher nicht finden!

 

Hier noch die "Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brut­plätzen ausgewählter Vogelarten (Stand April 2015) der LAG VSW"

Abstandempfehlungen LAG VSW (2015)

 


Sehr interessante allumfassende Seiten zur Windkraftthematik

 www.vernunftkraft.de

 Faktensammlung Windkraft

 

 

 

"Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand" Charles Darwin

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